Erstgespräch...

Die Erkenntnisse aus dem Erstgespräch sind ausschlaggebend für die individuelle Zusammenstellung Ihres Therapiekonzeptes. Daher kann dessen Bedeutung gar nicht überschätzt werden.

Warum ist das Erstgespräch so ausschlaggebend?

 

Von Ihnen vielleicht als normal und harmlos eingestufte Lebens-gewohnheiten wie z.B. ständiges zu spätes Essen, einseitige oder für Ihre individuelle Konstitution unpassende Speisen und vieles andere mehr können die Wurzel für manche akuten und chronischen Leiden sein.

 

Auch die individuell sehr verschiedenen Modalitäten Ihrer Symptome wie z.B. Änderung der Schmerzintensität bei bestimmten Wetterlagen oder in bestimmten Jahreszeiten, Besserung durch Bewegung, Auslösung durch Stress oder erstmaliges Auftreten der Beschwerden nach einem Wohnungs- oder Berufswechsel geben mir wichtige Hinweise, in welcher Richtung ich weiter fragen muß bzw. welche möglichen (Mit-) Ursachen vor Behandlungsbeginn abgeklärt werden sollten.

 

Ein ausführliches Erstgespräch kostet zwar etwas mehr Zeit (...und damit natürlich auch Geld...) kann jedoch durch die hiermit verbundene Möglichkeit des Aufspürens der tieferen, ursächlichen  Krankheitsursache, an welche weder Sie selbst noch Ihr Hausarzt bisher gedacht haben bzw. welche an deutschen Universitäten nicht bekannt und gelehrt werden, die Behandlungszeit bzw. Anzahl der benötigten Behandlungen deutlich reduzieren. Mein Bestreben ist also die Suche nach den eigentlichen Ursachen und einer für Sie wenig belastenden und möglichst kostengünstigen Therapieform.

 

 

"Der alte Arzt spricht Latein, der junge Arzt spricht Englisch,
der gute Arzt spricht... die Sprache seiner Patienten."

 

Herkunft unbekannt...

 

 

Es kann also durchaus geschehen, daß Sie mit der Absicht zu mir kommen, einmal Akupunktur auszuprobieren, weil das einer Bekannten so gut geholfen hatte - ich Ihnen jedoch nach dem Erstgespräch eine ganz andere, für Sie viel geeignetere Therapieform zusätzlich oder ersatzweise empfehle. Warum? Weil keine Therapie der Welt - auch Akupunktur nicht -  für alle Krankheitsursachen erfolgreich einsetzbar ist! Durch Wirbelverdrehungen (Subluxationen) und damit Druck auf lokale Nerven entstandene Kreuzschmerzen können nun einmal viel schneller - und damit auch preisgünstiger für den Betroffenen -  mit einer Chiropraktischen Methode wie der Dorn-Therapie ursächlich behoben werden! Das "Bessere ist hier des Guten Feind"...

 

Hat sich z.B. in der Anamnese herausgeschält, daß die Rheumaschmerzen stark mit einer falschen Lebensweise und starker Verschlackung und Übersäuerung des Körpers verbunden sind, so wäre Akupunktur alleine nicht wirksam oder eine erreichte Besserung würde bei Unterlassung der Beseitigung der Mitursache "Übersäuerung" / "Anpassung der Ernährungsweise" nicht lange anhalten. In diesem Falle hätte Akupunktur dann die gleiche, ebenfalls lediglich symptomatische Wirkung wie z.B. die Schmerz- und Rheumamittel der Schulmedizin: Solange man die Tabletten nimmt (...oder eben akupunktiert), solange sind die Beschwerden erträglich. Sobald man jedoch die Tabletteneinnahme (...oder eben die Akupunktur) unterbricht, dann ist alles wie vorher. Dies ist dann ein Beweis, daß die eigentliche, tiefere Ursache des Leidens nicht erkannt und mitbehandelt worden ist. Die Wunde wurde sozusagen jedesmal "schön neu verbunden", aber der kleine, den Schmerz auslösende Dorn in der Tiefe der Wunde, wurde nicht entfernt.

 

In Fällen, in denen es einem Therapeuten gelingt, punktgenau an der richtigen Stelle einen genau passenden "Griff" anzuwenden oder nach dem "Schlüssel-Schloß-Prinzip" einen einzelnen, exakt passenden Heilreiz zu setzen, vermag er mit erstaunlich wenig Aufwand viel zu erreichen. Eben "Gewußt wie"...

 

 

 

"Ein guter Arzt weiß gleich oft, wo.

 

Statt daß man dankbar wär und froh,


ist man so ungerecht und sagt:


"Der hat sich auch nicht arg geplagt!"


Ein and'rer tappt ein Jahr daneben -


mild heißt's: "Müh' hat er sich gegeben!"

 

 

                   Eugen Roth