Pulsdiagnose...

Die Pulsdiagnose gehört - mit der Harnschau - zu den ältesten bekannten diagnostischen Methoden. In China wurde die Kunst der Pulsdiagnose schon viele Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung entwickelt, u.a. durch den berühmten Arzt Bian Que. Auch Diogenes von Apollonia und Hippokrates bedienten sich bereits der Pulsdiagnose.




Wie unterscheiden sich westliche und östliche Pulsdiagnose?

 

Der westliche Mediziner beachtet vor allem die Frequenz, den Rhytmus und die Stärke des Pulses, um Abweichungen erkennen zu können. Ein gut ausgebildeter TCM-Therapeut hingegend vermag zusätzlich, Fluß und Zustand verschiedener Lebensenergien wie z.B. Qi und Blut in den Inneren Organen und den 12 Leitbahnen zu beurteilen.

 

Ein chinesischer Arzt unterscheidet insgesamt 28 Pulsarten, welche an jeweils drei Stellen pro Handgelenk aufzufinden sind. Dabei ist jeder Pulsstelle eine Körperregion sowie ein bestimmtes Inneres Organ zugeordnet. Es werden u.a. folgende Pulsqualitäten unterschieden: Schnell / langsam, oberflächlich / tief, Fülle / Leere, lang / kurz sowie Besonderheiten der Pulswelle wie z.B. ein "rauher Puls".

 

Der konventionellen Schulmedizin erscheint die Organzuordnung vielleicht willkürlich, ich konnte mich jedoch während meiner vier Studienaufenthalte in Hang Zhou (V.R. China) persönlich von der enormen Treffsicherheit und Übereinstimmung von Aussagen des TCM-Arztes nach der Pulsdiagnose und den dann tatsächlich vorhandenen Symptomen beim Patienten überzeugen. Dazu bedarf es allerdings jahrelanger Bemühungen und einer fundierten Ausbildung im Heimatland der Pulsdiagnose - in China.

 

"Fühle den Puls nicht nur mit den Fingern, sondern auch

mit dem Herzen".

 

Huang Tao

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Willkommen in meiner ganzheitlichen Naturheilpraxis für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Akupunktur & sanfte Chiropraktik nach Dorn, Ihr Ingo Fröhlich, Heilpraktiker.