Trigger-Punkt-Analyse...

Schon im Standardwerk der Chinesischen Medizin, dem "Buch des Gelben Kaisers" aus dem Jahre 2600 v. Chr. wurden auf Druck schmerzhafte Punkte in Muskeln erwähnt und als "Ashi-Punkte" d.h. "Schmerz-Punkte" bezeichnet.

Das Wort "Trigger" kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt soviel wie "Auslöser".

 

Hier im Westen beschrieb als Erster Herr Froeriep im Jahre 1843 schmerzhafte Punkte in den Muskeln. Hieraus entwickelte sich im Westen die "Trigger-Punkt-Therapie".

 

"Trigger-Punkte" sind kleine Zonen in der Muskulatur, an welchen die Muskelfasern stark verkürzt und bei Druck sehr schmerzhaft sind. Dieser Schmerz kann ggf. in weit entfernte Körperareale ausstrahlen. Triggerpunkte sind die Antwort des Nervensystems auf Traumen und Überlastungen.

 

Triggerpunkte entstehen nach Operationen, durch Fehl- bzw. Überlastung in Sport und Beruf, infolge Statikproblemen bei unterschiedlichen Beinlängen, Unfällen und durch Streß. Oftmals entwickeln sie sich sehr langsam und lösen erst nach Jahrzehnten bestimmte Symptome aus wie z.B.:

 

 

  • Muskelschmerzen (Extremitäten, Rumpf & Hals-Kopfbereich)
  • Seitliche und mittige tiefe Rückenschmerzen (Fehldiagnose "Ischias")
  • Ausstrahlende Schmerzen, oft als "Neuralgien" fehlinterpretiert
  • Bewegungseinschränkungen
  • Steifigkeit von Muskeln
  • Eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken
  • Taubheitsgefühle und Kribbeln (Fehldiagnose "Nervenleiden")
  • Muskelschwäche (Fehldiagnose "Zerebrale Durchblutungsstörung")

 

 

Die zu behandelnden Punkte können durch Abtasten sowie - bei sehr tief liegenden Muskeln - mittels eines speziellen "Trigger-Such-Stabes" gefunden werden.

 

Triggerpunkte senden - solange sie nicht behandelt werden - ständig Störsignale aus... also 24 Stunden am Tag, sieben Tagen in der Woche. Die aufgespürten Triggerpunkte werden im Anschluß mittels Trigger-Punkt-Therapie behandelt.

 

 

Wann ist Triggerpunkt-Therapie angezeigt?

 

In Fällen, in denen die neurologische und orthopädische Situation bereits abgeklärt ist, aber keine ausreichenden Erklärungen für die weiter-bestehenden Schmerzen u.a. Symptome zu finden sind, sollte an "Triggerpunkt-Therapie" gedacht werden.

 

"Besser, man kennt den Patienten, der eine Krankheit hat,

als die Krankheit, die der Patient hat."

 

William Osler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trigger-Punkt, Behandlung, Therapie, Muskulatur, Auslöser