Chinesische Heilkräuter

Schon im klassischen Standardwerk „Die  Innere Medizin des Gelben Kai- sers“ aus dem 3. Jahrhundert vor Christus wurden die Wirkung von über 300  Chinesischen  Heilkräutern in Bezug auf deren Geschmacksrichtung, energetische Wirkungen, Meridian- & Organbezug detailliert beschrieben.

Durch die Einnahme individuell erstellter Kräuterrezepturen können die Selbstheilungskräfte angeregt sowie verschiedene Krankheitszustände und Symptome behandelt werden. Bei schweren und chronischen Leiden hat sich die Anwendung von Akupunktur zur Behandlung der akuten Symptome bewährt (= "Therapie der Zweigen"), eine begleitende Einnahme von Chinesischen Heilkräutern zielt ergänzend auf die Harmonisierung des chronischen, tiefer liegenden energetischen Ungleichgewichtes ab (="Therapie der Wurzel").

In China ist die Anwendung chinesischer Arzneimittel das häufigste therapeutische Verfahren der TCM. Die 400 wichtigsten Rezepturen sind inzwischen auch bei uns in Deutschland über Apotheken erhältlich, die für Identität, Qualität und Reinheit garantieren. Ich beziehe die Ihnen verschriebenen Heilkräutermischungen in Pulverform über die auf Chinesische Heilkräuter spezialisierte Zietenapotheke in Berlin, bei welcher ich als Therapeut registriert bin. Wichtig ist mir auch, daß dort auf die Einhaltung der Artenschutzbestimmungen großer Wert gelegt wird.

 

Die Bestandteile einer Rezeptur bestehen zumeist aus Blättern, Blüten, Wurzeln und Rinden, selten auch mineralischen oder tierischen Substanzen, z.B. bestimmten Muschelschalen.
 

Der Unterschied zu einem einheimischen Kräuter-Tee ist der, daß die Chinesen die genaue Wirkrichtung jedes einzelnen Krautes über Jahrtausende hinweg genauestens beobachtet und notiert haben und dieses gebündelte Wissen über viele Ärztegenerationen hinweg weitergegeben wurde. Ein Beispiel: "Kamillentee ist gut für den Magen, beruhigt den Magen" ... das ist bekannt - aber eben nicht viel mehr! In China weiß man, daß die Kamillenblüte eine "wärmende Qualität" besitzt. Die ist sehr wichtig zu wissen - denn bei Beschwerden wie "Sodbrennen aufgrund von Magen-Hitze" wäre eben in China Kamillentee kontraindiziert! Hier würden dann "kühlende Kräuter" verschrieben werden. Bei Magenbeschwerden infolge "Kälte" - z.B. nach übermäßigem Genuß von Rohkost / Obst oder Eis - wäre die Kamille wieder angezeigt.
 

In China wurden die Bestandteile traditionell stets als frische Abkochung (Dekokt) eingenommen, welcher zumeist deutlich "unangenehm bitter" schmeckt. Aus diesem Grunde werden heutzutage auch viele Granulate, Tabletten und Pulver angeboten, was die Akzeptanz erhöht und die Einnahme (z.B. während eines langen Arbeitstages) deutlich erleichtert

 

Nach Literaturberichten wurden vor allem solche Erkrankungen positiv beeinflusst, bei denen die Immunantwort des Körpers und/oder ihre Regulationsprozesse gestört sind, jedoch auch bei Polyneuropathie, Rückenschmerzen, Colitis Ulcerosa, Fibromyalgie, Restless Legs Syndrom, ADHS, Morbus Crohn u.v.a.m. waren positive Reaktionen nachweisbar.

 

"Es gibt keine unheilbaren Krankheiten, sondern nur

unheilbare Menschen."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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