Schröpfen...

Schröpfen (chinesisch 拔罐法 báguànfǎ) ist eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit und wurde in zahlreichen Kulturen Europas, in Ägypten sowie auch in China angewandt.

Wie geht das "Schröpfen" vor sich?

 

Durch kurzes Einbringen einer offenen Flamme in den Schröpfkopf oder mittels einer Pumpe wird ein leichter Unterdruck im Schröpfkopf erzeugt, wodurch er sich an der Haut ansaugt. Meist wird der Schröpfkopf für 5 - 10 Minuten belassen, es kann aber auch eine Schröpfkopfmassage durchgeführt werden, indem der festgesaugte Schröpfkopf langsam über die Haut bewegt wird.

 

Beides ist nicht schmerzhaft bzw. wird oft sogar als angenehm und entlastend empfunden. Durch das Vakuum werden Blut und Lymphe zur Hautoberfläche gelenkt. Dies vermag Verhärtungen zu lösen und vorhandene Schmerzen zu lindern, den lokalen Zellstoffwechsel anzuregen sowie die Mikrozirkulation im Gewebe zu verbessern. Auf diese Weise wird der Abtransport von Stoffwechselschlacken gefördert und Gewebsverhärtungen (Gelosen) vermögen sich aufzulösen.

 

Eine Sonderform ist das "blutige Schröpfen", wo vorher an der betreffende Hautstelle eine ganz leichte Blutung erzeugt wird. Dies ist nur bei starken Fülle-Zuständen angezeigt, welche in meiner Praxis sehr selten sind. Da hier die hygienischen Vorschriften naturgemäß sehr hoch sind (Sterilisator notwendig oder kostspielige Einmal-Schröpfgläser), ersetze ich diese Methode durch das Ableitende Nadeln bestimmter Fernpunkte, was ebenfall die Fülle zu entfernen vermag.

 

Geschröpft wird über Akupunkturpunkten der Rückenleitbahnen, an Gelenken sowie über Schmerzarealen und Organ-Reflexzonen.

 

 

Schröpfen kann vielseitig eingesetzt werden, z.B. bei...

 

  • Asthma

  • Allergien

  • Gelenkerkrankungen

  • Bandscheibenproblemen

  • Erkrankungen innerer Organe

  • Muskelverhärtungen

  • Rückenleiden

  • Rheuma

  • Durchblutungsstörungen

  • Bluthochdruck

  • Hexenschuss

 

Ziel des Schröpfens ist es, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu unterstützen, wenn dieser nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu helfen.

 

Mit Bitte um Beachtung: Diese Methode gehört zwar zu den altbewährten Methoden der alternativen Medizin, ist in der Schulmedizin jedoch nicht anerkannt noch wurden die aus der Erfahrungsmedizin stammenden Wirkungen durch klinische Langzeitstudien bewiesen.

 

 

Wann sollte NICHT geschröpft werden?

 

  • bei lokalen Hautveränderungen wie Ekzemen, offenen Wunden
  • bei dünner, empfindlicher Haut ("Papierhaut" - z.B. nach Kortison-therapie)
  • bei Tumorleiden allgemein
  • bei Blutgerinnungsstörungen (Bluter-Krankheit)
  • bei Einnahme von starken Blutverdünnern wie Marcumar
  • in der Schwangerschaft
     

 

"Keine Arznei einzunehmen wirkt so gut, wie einen

mittelmäßigen Arzt zu haben."



 

 Aus China

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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